Rote-Bete-Salat mit Kapuzinerkresse und NOAN-Olivenöl

Zwar noch ein wenig früh, aber die Rote Bete lachten mich so an, da musste ich zwei kleine Exemplare herausreißen. Auch weil mein Sohn mir etwas von Rote-Bete-Salat mit Brunnenkresse am Telefon erzählte, und daraus eigenhändig einen Salat fertigte. Irgendwas muss er ja vom Papa haben.

Gewöhnungsbedürftig an dem Salat ist, dass die Rote Bete roh verwendet werden, die Eingewöhnung erfolgt aber sehr schnell. Denn die knackige Knolle schmeckt auch roh ausnehmend gut. Im Zusammenspiel mit den Blättern und Blüten der Kapuzinerkresse bekommt man einen knackigen und fruchtigen Salat mit milder Schärfe. Das NOAN-Olivenöl pure, über das ich mich hier ausgelassen habe, und das ich nicht nur für ein gutes Öl, sondern auch für eine gute Idee halte, erfährt der Salat noch ein paar zusätzliche Aromen, die die Fruchtigkeit, aber auch die Schärfe unterstreichen und ergänzen. Dazu kommen nur noch Fleur de Sel und ein guter Balsamico.

Zutaten:

  • 2 kl. Rote Bete
  • ca. 100 – 150 g Kapuzinerkresseblätter
  • 2 EL Balsamico
  • 4 EL NOAN Olivenöl pure
  • Fleur de Sel

Die Rote Bete schälen und in feine Streifen raspeln, in einer Schüssel mit dem Balsamico marinieren. Die gewaschene Kresse in etwas größere Streifen schneiden und dazu geben, mit Fleur de Sel würzen, das Olivenöl zugeben und alles gut vermengen. Mit den Kapuzinerkresseblüten garnieren und sofort servieren. Einfach und gut.

Wichtig ist, dass die Rote Bete sehr frisch sind, idealer Weise aus dem eigenen Garten. Wer das Rezept zu einfach findet und es etwas umfangreicher mag, der möge noch etwas Ziegenkäse darüber bröseln, ein paar Walnüsse und ein wenig (!) Honig obenauf geben – und als scharfen Kontrast etwas frisch geraspelten Meerettich.

Rote-Bete-Salat mit KapuzinerkresseJa gut, ich hätte etwas schöner anrichten sollen. War halt in der Schüssel, in der auch mariniert wurde, und dass Rote Bete färben, das weiß doch jeder, oder? Als kleine Entschuldigung: Der Akku der Kamera war alle, somit weitere Bilder nicht möglich, bevor der Salat verzehrt war. Und während der letzten schönen – und seltenen – Sommertage macht man ja auch kein Fotoshooting. Man MÄHT AUCH KEINEN RASEN NACH 19 UHR! Sorry, aber das musste mal geschrieben werden.

  • http://wildespoulet.blogspot.com Wilde Henne

    Salat aus Rote Beete oder Randen, wie wir Schweizer sagen, mache ich meist roh. Meine Junghühner mögen den so viel lieber. Klassisch mische ich da dann frisch geriebenen Meerrettich mit rein. Aber die Kapuzinerkresse mit ihrer Schärfe kann ich mir auch gut vorstellen. Und da mein Kräutergarten derzeit von Kapuzinern überwuchert wird, merk ich mir die Variante grad mal vor.

  • http://olivenoelblog.com Mike

    Mit Meerrettich mag ich die Rote Bete auch gern, Wilde Henne, war mir hierfür aber zu kräftig, dagegen hätte es das Öl nicht geschafft. Sicher mache ich noch öfter Salat von rohen Randen. Stehen bei mir noch einige im Beet herum. Vielleicht auch mal als Carpaccio …