Nun lade ich die Leser herzlich zu einem kleinen Rundgang durch unseren Garten ein. Bei dem schönen Wochenendwetter machte es viel Spaß, das eine oder andere abzulichten. Vielleicht haben Sie/habt Ihr ja auch Freude beim Anschauen.

Mitten im Garten tut sich ein Erdloch auf, zwei Meter lang und 80 cm breit. Nachwehen des vielen Regens der letzten Wochen und Monate.

Unsere (fast) einzige Tomate. Zwei kleine mühen sich noch. Gezogen aus geschenkt bekommenem italienischen Tomatensamen.

Nur noch ein paar Tage, und die Himbeeren versüßen uns die lauen Sommerabende – so sie denn kommen – in einem trockenen Weißwein.

„Schlach mich tot“, aber ich weiß wirklich nicht, wie diese Blume heißt. Hauptsache sie sieht schön aus, und die Bienen können sich laben.

Johannisbeeren oder Riebiesel, wie man in Bayern oder Österreich sagt. Können noch ein paar Tage am Strauch bleiben.

Unsere letzte und leider auch befallene Sauerkirsche darf bis zum Herbst bleiben, dann muss sie weg. Unheilbar.

Mit Radieschen hatten wir in diesem Jahr kein Glück. Erst zu nass, dann zu trocken, so haben wir jetzt kleine holzige Radieserl.

… natürlich vor dem Grillen in Olivenöl mit Knoblauch, Rosmarin und etwas Sojasauce eingelegt. Superzart und toller Geschmack. Reichte tatsächlich für zwei Peronen.
Das war es jetzt mit unserem Rundgang. Zu obigem Côte de bœuf gab es übrigens eine Folienkartoffel (roterdige Sieglinde aus Italien, eigentlich zu fest als Folienkartoffel aber Supergeschmack) mit Aioli, selbstgemacht, versteht sich, mit dem schönen Olivenöl von Alisseos.