Gelegenheit macht Kuchen

Heike hat´s erfunden. Nicht die Schweizer! Die “Schwäbische Käse-Apfeltarte” nämlich. Ihre Kurzanleitung: 1 kg Quark, 2 Eigelb, 2 EL Mehl, Zucker nach Geschmack, 100ml Öl und Zitronenabrieb mit dem Holzlöffel verrühren. Mit dünnen Apfelscheiben mischen und bis obenhin in eine gefettete Springform kippen.
Bei 150°C 1 Stunde backen, im Backofen auskühlen lassen.

Da Heike nun Öl für dieses Rezept verwendet, keine Butter und kein Vanillepuddingpulver (geht ja auch überhaupt nicht), wie in diesem Rezept mit dem Turbo-Apfel-Käsekuchen, der übrigens auch wilde-hennen-resistent ist (obwohl sie sich genau an das Rezept hielt), packte ich die Gelegenheit kurzerhand beim Schopf, oder besser: nahm die Flasche in die Hand, und backte nach. Denn: Im Olivenölkontor gibt es ein neues Olivenöl aus der Basilicata, einer Region in Italien. Besonders daran ist, dass es aus entkernten Ogliarola-Oliven hergestellt wurde, was es besonders polyphenolreich und säurearm macht – und verdammt lecker (um dieses Unwort wenigstens einmal im Jahr zu benutzen). Weiterlesen

Kreisch vor Glück!

Kreisch vor Glück!Ja, Ja, ich weiß, es muss “Schrei …” heißen, aber da ich so gar keine Lust auf Abmahnungen habe – denn der Slogan ist als Wortmarke registriert – muss halt gekreischt werden (diejenigen, die immer ´gewunken´ statt `gewinkt´ sagen und schreiben, die dürfen auch gekrischen haben).

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Black is beautiful

Schon mal vorweg: Sollte bei Highfoodality, beim Cookbook of Colors, die Nichtfarbe Schwarz einmal drankommen, dann wird dies mein Beitrag sein. Denn sie sind wirklich schwarz wie die Nacht bei Neumond, die Beluga-Linsen. Der Name ist ihrem Aussehen geschuldet, sie sehen nämlich dem Belugakaviar sehr ähnlich.

Eigentlich suchte ich nach einer passenden Beilage zu meinen Salsiccie aus der Toskana von Falorni, einem bekannten Schlachter aus Greve. Und da fielen sie mir ins Auge, die schwarzen Linsen.

Beluga-Linsen Weiterlesen

Die Blaumiesen kommen …

oder Pochiertes Schweinefilet in blauer Sülze mit Frühlingszwiebeln, dazu blauer Kartoffelsalat mit Schnitt- und Bärlauch

Blaumiese, Copyright Heinz Edelmann

So sieht das aus, wenn man für ein Kochevent für Highfoodality kocht: bunt. In dem Fall sollte es blau werden, was mir – zugegeben – etwas ins lila abgerutscht ist. Schuld ist wohl der Verzicht auf Lebensmittelfarbe, denn natürlich sollte es sein. Damit ich meine Sülze und den Kartoffelsalat blau bekomme, muss ich also nach blauen Lebensmitteln Ausschau halten, denen ich die Farbe abtrotzen kann. Und da gibt es nicht viel. Ich hätte es mir natürlich leichter machen, und „irgendwas mit Blue Curacau“ machen können, wobei ich dann wieder bei den Farbstoffen gelandet wäre (E133, E131). Also kam mir der bayerische Name des Rotkohls in den Sinn, der dortzulande Blaukraut heißt. Einen halben Kopf davon habe ich roh entsaftet, und so einen dunkelblauen, stark färbenden Gemüsesaft erhalten, der so erst mal nicht trinkbar ist, aber als Färbemittel um so besser taugt. Weiterlesen

This Dressing is gonna blow your Mind

Sagt Jamie Oliver. Und der hat Recht. Allerdings erst, nachdem ich das Dressing von der mir unangenehmen Fischnote befreit hatte. Gleich vier Anchovisfilets und ein wenig des Öls aus der Dose sollte mit in das Dressing. Könnt Ihr gerne machen, ohne mich. Ich ersetzte die Anchovisfilets durch einen 4 cm langen Streifen Taste #5 Umami Paste. Da sind auch Anchovis drin, allerdings nicht als Fischgeschmack wahrnehmbar. Aber von vorne: Ich hatte ja versprochen, nach und nach einige wirklich gute Salatdressings zu posten. Bei diesem hier habe ich mich bei Jamie Oliver bedient. Das Video zum Originalrezept findet sich hier.

Quinta de S. Vicente BarriqueessigLorenzo No. 5 aus entsteinten Nocellara-OlivenTaste #5 Umami Paste

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Rache ist Blutwurst

Erich Maria Remarque hat diesen Spruch in seinem Roman “Im Westen nichts Neues” (Kapitel 3) einer Romanfigur in den Mund gelegt. Man vermutet aber auch einen Zusammenhang mit der blutrünstigen Tragödie “Titus Andronicus” von William Shakespeare. Der Titelheld tötet dabei seine Feinde und verarbeitet sie aus Rache zu einer Pastete. Nun geht es aber nicht um Pasteten. Mir fiel der Spruch ein, als ich das Rezept von dem geschätzten Johannes Guggenberger las. Nun hat das auch nichts mit Rache zu tun. Aber mit Blutwurst.

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Fertige Salatdressings? Nein danke!

Die Angebote sind vielfältig, der Geschmack meistens enttäuschend: Dressings auf Essig-Öl-Basis als Fertigdressing. Entweder benötigt man Emulgatoren, damit sich der Essig mit dem Öl zu einer Sauce verbindet, oder man muss die Flasche gut schütteln, bevor man seinen Salat beträufelt. Die Inhaltsstoffe sind meist minderwertig, wie der niedrige Preis deutlich macht. Wer will so etwas ernsthaft über seinen Salat plötern?

In loser Folge stelle ich hier ein paar Salatdressings vor, die mit wenigen Handgriffen und mit hervorragenden Produkten schnell zubereitet sind. Der Frühling liegt in den Startlöchern, der “Salatjieper” macht sich schon bemerkbar. Als Grundrezept für ein Essig-Öl-Dressing kann man sich merken: ein Teil Essig, drei Teile bestes Olivenöl, Meersalz und Pfeffer, frisch gemahlen. Ich bevorzuge den schwarzen, der hat mehr Aroma. Allein dieses Dressing lässt sich mit dem Wechsel der Zutaten belibig variieren. Balsamico statt Rotweinessig/Weißweinessig, oder eine Mischung aus beiden. Ein eher fruchtiges, oder ein milderes Olivenöl. Etwas weniger Olivenöl, dafür ein Löffel Joghurt; oder etwas Gemüsefond.

Bildquelle: clipdealer Weiterlesen

Olivenöl-Flatrates im Olivenölkontor

Warum bin ich da nicht früher drauf gekommen? Klar, weil ich immer genug Olivenöl im Haus habe. Das geht leider nicht allen Menschen so. Der Missstand muss unbedingt beseitigt werden! Und zwar mit der Olivenöl-Flatrate ©!

Ab dem 01. März 2012 kann man im Olivenölkontor zwei verschiedene Olivenöl-Flatrates bestellen (zumindest eine weitere ist noch in der Konzeption). So bekommt man automatisch alle drei Monate frisches Olivenöl ins Haus. Natürlich ist die Flatrate jederzeit kündbar, und auch ein Aussetzen ist möglich. Und man kann selbstverständlich auch eine Olivenöl-Flatrate verschenken.

Spannend wird es bei der “Flatrate A“. Hier kommen jedes Mal drei unterschiedliche Olivenöle ins Haus. So kann man immer wieder neue Geschmackserlebnisse erfahren. Zudem werden in der Flatrate A auch neue Öle vorgestellt, die noch gar nicht im Sortiment sind. Öle, die ich entdeckt und für gut befunden habe, und die ich von den besten Testern verkosten lassen kann: Euch!

Bei der “Flatrate B” wählt man sein persönliches Lieblingsöl und die benötigte Menge aus. Dann kommt auch dieses alle drei Monate ins Haus, und das zu vergünstigten Versandkosten. Ohne sich weiter darum kümmern zu müssen.

Einzelheiten zu den Olivenöl-Flatrates findet Ihr hier. Und wenn Euch die Idee gefällt, dürft Ihr mir das gerne sagen. Wenn nicht, dann auch. Freue mich auf jedes Feedback.

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